9.09.2022 Joachim B. Schmidt liest “Tell”

Joachim B. Schmidt hat den Tell-Mythos zu einem packenden Roman modernisiert. NZZ Magazin

Freitag, 9. September, 19:30 Uhr
in der Bibliothek Hauptstrasse 18, Speicher

Klappentext: Joachim B. Schmidt greift nach den Schweizer Kronjuwelen und macht aus der Tell-Saga einen Pageturner, einen Thriller, ein Ereignis: Beinahe 100 schnelle Sequenzen und 20 verschiedene Protagonisten jagen wie auf einer Lunte dem explosiven Showdown entgegen. Keine Nach-, keine Neu-Erzählung, sondern ein Blockbuster in Buchform: “The Revenant” in den Alpen, “Game of Thrones” in Altdorf…

Dieser Tell ist kein Held, sondern ein knorriger Eigenbrödler, der den Unmut nicht Gesslers, sondern seines Schergen Harras auf sich zieht. Dass er dem Hut keine Beachtung schenkt ist eher Unachtsamkeit und Verwirrung im städtischen Altdorf, der Apfelschuss ein Spiel, das die gelangweilten Soldaten mit diesem knorrigen Bergler treiben. Walter ist nicht mal Wilhelms richtiger Sohn, sondern der seines verschollenen älteren Bruders, dessen schwangere Frau mitsamt Baby und Mutter in die Obhut von Wilhelm überging.

Joachim B. Schmidt, geboren 1981, aufgewachsen im Kanton Graubünden, ist 2007 nach Island ausgewandert. Schon sein erster Roman “Kalmann” fand sehr grosse Beachtung! Er ist Autor mehrerer Romane und diverser Kurzgeschichten, Journalist und Kolumnist. Der Doppelbürger lebt mit seiner Frau und zwei gemeinsamen Kindern in Reykjavík.

In Zusammenarbeit mit der Sonnengesellschaft Speicher, unterstützt von Appenzell kulturell und Kulturförderung Appenzell Ausserrhoden