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Von Wegen
Eine Frau allein auf der Via Alpina – 2363 Kilometer zu Fuss von Triest nach Monaco – Christina Ragettli

Christina Ragettli überquert in vier Monaten auf der anspruchsvollen roten Via Alpina die Alpen von Triest nach Monaco. Die junge Schweizerin wandert allein mit Zelt und Gaskocher im Rucksack auf 2363 Kilometer durch sechs Länder und erlebt dabei einige Abenteuer und verrückte Geschichten, die sie zum Teil an ihre Grenzen bringen. Trotz Schmerzen, Kälte, tagelangem Regen und scheinbar unüberwindbaren Herausforderungen - sie wandert jeden Tag weiter und nennt ihre Erlebnisse fortan Lebenslektionen. Christina Ragettli ist keine Extremsportlerin. Sie ist eine gewöhnliche junge Frau, die ihren Traum von einer Fernwanderung verwirklicht. Fernwanderungen – nur etwas für extreme Sportlerinnen und Sportler? VON WEGEN! Christina Ragettli zeigt, dass es auch mit pink lackierten Nägeln geht.
Mit einem Vorwort von Andri Ragettli

"Toll, wenn junge Frauen grosse Abenteuer wagen! Noch toller, wenn sie danach ausführlich davon erzählen und uns vielleicht zu eigenen mutigen Vorhaben inspirieren. Ein Buch für Abenteuerlustige, die ein paar Lebenslektionen mit auf den Weg nehmen wollen." Lara Marty, Journalistin

Familienwanderwege; zwischen Säntis und Bodensee – Sandro Reichmuth

Das beliebte Buch «Kinderwagenwege» erhält eine Fortsetzung. Statt hindernisfrei heisst es jetzt über Stock und Stein. Familien werden angeregt, sich in der Natur zu bewegen und unsere wunderbare Region zu entdecken.

Zusammen mit seiner Familie hat Sandro Reichmuth 24 Wege gesucht und getestet. Die Wege führen meist durch schöne Natur und an faszinierende Orten zwischen Säntis und Bodensee. Für zusätzliche Motivation sorgen vier spannende Kapitelthemen. Auf den Übersichtskarten sind Spielplätze, Feuerstellen und Einkehrtipps eingezeichnet. Bei jedem Weg finden Sie in der Info-Box einen QR-Code, mit dem Sie die detailierte Wanderkarte von SchweizMobil aufrufen können. Einer grossartige Familienzeit mit vielseitigen Wanderungen steht nichts mehr im Weg.

Frauenmedizin – Männermedizin. – Annegret und Rolf Hofmann

Der kleine Unterschied ist größer als gedacht. Revolutionäres Wissen, warum Frauen und Männer gesundheitlich unterschiedlich ticken.

Warum der Mann nicht das Mass aller Dinge sein darf In der medizinischen Ausbildung, in der ärztlichen Praxis und auch bei der Gesundheitsvorsorge spielen die Unterschiede zwischen weiblichen und männlichen Körpern eine viel zu geringe Rolle.
Das will die Gendermedizin konsequent ändern, denn Frauen ticken nun mal anders! In einer unterhaltsamen Spurensuche informieren Annegret und Rolf Hofmann über einen der spannendsten Bereiche der medizinischen Forschung.

Weniger ist weniger – Mathias Plüss klimafreundlich leben von A-Z

Warum die Haselnuss das klimafreundlichste Nahrungsmittel ist und wieso Männer einen Viertel mehr Strom als Frauen verbrauchen, veranschaulicht Wissenschaftsjournalist Mathias Plüss schlüssig anhand von Fakten. Ein handliches Umwelt-Lexikon mit 93 Einträgen, das verblüffendes Wissen liefert, indem unterschiedliche Aspekte des Konsumverhaltens in Relation zur Umwelt gesetzt werden. Plüss’ hoffnungsvolle These lautet: Wer gewillt ist, kann sofort agieren und muss nicht auf politische Massnahmen warten. Der Schlüssel für die Reduktion der Klimabelastungen ist Verzicht. So einfach wie die titelgebende Tatsache «Weniger ist weniger» klingt, ist die Umsetzung allerdings nicht. Diese praktische Anleitung soll dabei helfen, indem ökologische Alltagsfragen von A bis Z möglichst konkret beantwortet werden. Impact-Punkte von bis markieren die Relevanz der Probleme und zeigen an, wo es sich tatsächlich lohnt zu reduzieren. 18 Illustrationen von Till Lauer verbildlichen die Essenz der Fakten zusätzlich und weisen spielerisch darauf hin, worauf es wirklich ankommt.

RIO DON’T DIET! – ELISABETH LECHNER –
AUFSTAND DER WIDERSPENSTIGEN KÖRPER

“In fünf Schritten zur Schönheitsrevolution: Die Zukunft ist widerspenstig!”Dicke, haarige, queere, alternde Körper, People of Colour, Menschen mit Behinderung: Wer in unserer Gesellschaft nicht der Norm entspricht, wer sich und seinen Körper nicht dem kommerzialisierten Zwang zur Selbstoptimierung unterwirft, wird marginalisiert, gemobbt und ausgegrenzt. Doch wer definiert Schönheit und wem nützt das? Klar ist jedenfalls: Schönheit ist nicht nur ein Geschäft, sie ist vor allem eines: politisch.Wenn eine Frau wegen unrasierten Beinen Morddrohungen bekommt, wenn Jobbewerbungen nach dem Körpergewicht beurteilt werden, wenn ein dunklerer Teint “in” ist, aber Schwarze Menschen weiterhin strukturell diskriminiert werden – dann ist ein Umdenken der Mehrheit und ein Aufstand gerade für jene Menschen notwendig, die besonders unter dem Schönheitsdruck in den Medien und an unserem Umgang miteinander leiden. Elisabeth Lechner trifft AktivistInnen, zerlegt gekonnt gängige Vorurteile und legt einen ermutigenden 5-Punkte-Plan vor, wie echte Solidarität aussehen kann und wie wir alle unseren Begriff von Schönheit hinterfragen können.

New Moms for Rebel Girls  –  Susanne Mierau

Unsere Töchter für ein gleichberechtigtes Leben stärken
Die Pädagogin und Feministin Susanne Mierau ist eine von vielen New Moms, die ihre Töchter aufklären und stärken möchten gegen das Patriarchat und seine Folgen: Abwertung von Weiblichkeit, Diskriminierung, geschlechter-stereotypes Rollenverhalten bis hin zu sexueller Gewalt. Was das in Bezug auf feministische und bedürfnisorientierte Erziehung heißt, erklärt sie in ihrem neuen Buch. Gestützt auf pädagogische und psychologische Erkenntnisse sowie viele Beispiele von Mutter-Tochter-Beziehungen beschreibt Mierau, wie Mädchen konkret unterstützt und bestärkt werden können. Sie erläutert, was Mütter über Themen wie Pornos, Cybermobbing, Verhütung, Selbstwert & Selbstliebe, ein gutes Körpergefühl, Bildung & Karriere und viele weitere wissen müssen und wie sie ihre Töchter dabei begleiten. Nicht zuletzt geht es der Autorin darum, dass Mütter eigene stereotype Denk- und Verhaltensweisen erkennen, um sie nicht an ihre Rebel Girls weiterzugeben.

Ein Ring aus hellem Wasser  –  Gavin Maxwell

Gavin Maxwell stammte aus dem schottischen Hochadel, liebte den Whisky und schnelle Autos. Ein schwuler Snob, rastlos, an einer bipolaren Störung leidend. Im Jahr 1949 bezieht er das aufgegebene Cottage eines Leuchtturmwärters an der schottischen Westküste, mit Blick auf die Isle of Skye. Camusfeàrna, die Bucht der Erlen, so nennt Maxwell den abgeschiedenen Ort, der nur über einen steilen Abhang oder vom Meer aus zu erreichen ist. Das nächste Dorf ist Meilen entfernt; das Mobiliar für das komplett leergeräumte Haus holt Maxwell sich aus dem Meer. Das Treibgut, das hier angespült wird – tote Tiere, Möbel, Abfall, Fischernetze – ist ein erstes Indiz dafür, dass Gavin Maxwells Buch nicht die Beschreibung einer Idylle ist. Der unbarmherzige Kreislauf, das System von Töten und Getötetwerden, gehört ganz selbstver-ständlich in diese wunderschöne, aber karge, von Maxwell unermüdlich beschriebene Landschaft.

„Ein Ring aus hellem Wasser“ erschien 1960 im englischen Original und 1964 erstmals in deutscher Übersetzung. Hierzulande nahm kaum jemand Notiz davon; im englisch-sprachigen Raum ist das Buch ein Klassiker des Nature Writing. Der zweite Teil ist den Ottern gewidmet. Von einer Forschungsreise bringt sich Maxwell einen jener exzentrischen Gesellen mit; eine Bekanntschaft, die sein Leben verändern wird. Das Cottage brannte 1968 ab; ein Jahr später starb Maxwell. Anstelle des Hauses in der Bucht stehen heute zwei Grabsteine: Der Maxwells und der seines Otters.

Wer putzt die Schweiz  –  Marianne Pletscher

Marianne Pletscher und Marc Bachmann porträtieren neun Personen und ein Ehepaar, die in der Tieflohnbranche der Reinigung tätig sind.

Von den über 200 000 Menschen, die in der Schweiz Reinigungsarbeiten verrichten, sind die meisten Migrantinnen und Migranten. Oft nehmen wir sie nicht wahr, sondern stellen höchstens fest, dass unsere Büros am nächsten Morgen wieder sauber, die Restauranttoiletten geputzt sind oder im Spital alles frisch desinfi-ziert wurde. Falls jemand unsere Wohnung putzt, kennen wir sie oder ihn zwar persönlich, doch oft nicht viel persönlicher.Mit ihren Reportagen porträtieren Marianne Pletscher und Marc Bachmann neun Personen und ein Ehepaar, die in der Tieflohnbranche der Reinigung tätig sind oder waren permanent unter Druck, die gesetzlichen Integrationsan-forderungen zu erfüllen, keine Schulden anzuhäufen und möglichst keine Sozialhilfe zu beziehen. Dragica Rajčić Holzner erzählt zudem in einem poetischen Text aus ihrem Leben als einstige Putzfrau, in dem jeden Tag alles immer wieder schmutzig und ihr Schreiben nur als «Unterbruch des Putzens» möglich war.Wer sich auf dieses Buch einlässt, erhält nicht einfach eine statistisch richtige Antwort auf die Frage, wer die Schweiz putzt, sondern begegnet geflüchteten und immigrierten Menschen mit überwältigenden Erfahrungsschätzen, Schicksalen und Stolz.

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